GEA Refrigeration Germany

Ein Unternehmen der GEA Group

Die GEA Group ist einer der größten Systemanbieter für die Erzeugung von Nahrungsmitteln und Energie. Sie konzentriert sich als international tägiger Technologoiekonzern auf Prozesstechnik und Komponenten für die anspruchsvollen Produktionsprozesse in unterschiedlichen Endmärkten.

GEA Refrigeration ist im Bereich industrielle Kältetechnik aktiv. Ob es um den Bau einer Eisfabrik in China geht, Gefriertrockner für Kaffee in Kolumbien, eine Bierbrauerei in Indien, ein Schlachthaus in Russland oder ein Kühlhaus für Früchte in Südafrika – in allen Fällen wird Kälte benötigt. Aber nicht irgendeine Kälte, sondern optimal auf den Prozess oder das Produkt abgestimmt. Dies kann mit Schrauben- oder Kolbenverdichtern, Kältekompressoren, Flüssigkeitskühlsätzen, Wärmepumpen oder Chillern geschehen.

Als einer der ersten PSIPENTA-Kunden führte das Unternehmen im Herbst 1993 das Fertigungspla-nungssystem PIUSS-O ein, mit der man Stücklisten für den Anlagenbau verwalten konnte. „Das hat uns sehr geholfen, einen modernen Produktionsdurchlauf zu organisieren und  wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagt Systembetreuerin Anja Ritter. Ende der 1990er Jahre erfolgte dann bei GEA Refrigeration Germany der Umstieg auf das Nachfolge-ERP-System PSIpenta. Noch heute ist die wesentliche Aufgabe des ERP-Systems, die Fertigungsstücklisten individuell an die Kundenanlage anzupassen. „Wir bauen 24 verschiedene Verdichter und pflegen mehr als 1.600 Grunddaten-Stücklisten“, sagt Anja Ritter, bei GEA verantwortlich für die Systembetreuung des ERP-Systems. Manche von ihnen enthalten mehr als 500 verschiedene Teile und werden damit so komplex, dass sie bis zu zehn verschiedene Unterebenen enthalten. Und da kein Verdichter dem anderen gleicht, müssen diese Daten noch an den jeweiligen Auftrag individuell angepasst werden. „Obwohl unsere Aggregate modular aufgebaut sind, haben wir so viele individuelle Besonderheiten, dass wir von der Serienproduktion von Unikaten sprechen können“, stellt Anja Ritter fest. Hier spielt das fertigungsnahe Planungssystem PSIpenta seine Stärken gegenüber anderen ERP-Systemen aus. „So viele Varianten lassen sich schlecht in SAP verwalten.“, erklärt die Systembetreuerin. PSIpenta verfügt über SAP-Schnittstellen, mit denen es einfach ist, die Bestands- und Fertigungsplanung in PSIpenta auszuführen und die Aufträge nach ihrer Erledigung zurück an SAP zu melden.

„Die Produktionsnähe ist die große Stärke von PSIpenta.“

Anja Ritter, Systembetreuuerin

Branche: Maschinen- und Anlagenbau
Fertigungstyp: Auftragsfertiger
Mitarbeiter: ca. 250 (an den Standorten Berlin und Halle/Saale)
Kunde seit: 1993
Lizenzen Start: 51
Lizenzen aktuell: 136

Geschäftsfelder:

  • Kolbenverdichter
  • Schraubenverdichter
  • Aggregate
  • Flüssigkeitskühlsätze
  • Wärmepumpen
  • Eismaschinen
  • Froster
  • Steuerungsstechnik
  • Trockner
  • Entlüftungsgeräte

Standorte: Berlin, Halle/Saale