GEA Refrigeration Germany

Ein Unternehmen der GEA Group

Die GEA Group ist einer der größten Systemanbieter für die Erzeugung von Nahrungsmitteln und Energie. Sie konzentriert sich als international tägiger Technologoiekonzern auf Prozesstechnik und Komponenten für die anspruchsvollen Produktionsprozesse in unterschiedlichen Endmärkten.

Das Tochterunternehmen der GEA Group, die GEA Refrigeration, ist im Bereich industrielle Kältetechnik aktiv. Aber nicht irgendeine Kälte, sondern optimal auf den Prozess oder das Produkt abgestimmt. Dies kann mit Schrauben- oder Kolbenverdichtern, Kältekompressoren, Flüssigkeitskühlsätzen, Wärmepumpen oder Chillern geschehen.

Wettbewerbsfähigkeit gesichert

Als einer der ersten PSI Automotive & Industry Kunden führte das Unternehmen im Herbst 1993 das Fertigungsplanungssystem PIUSS-O ein, mit dem man Stücklisten für den Anlagenbau verwalten konnte. „Das hat uns sehr geholfen, einen modernen Produktionsdurchlauf zu organisieren und wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagt Systembetreuerin Anja Ritter. Ende der 1990er Jahre erfolgte dann bei GEA Refrigeration Germany der Umstieg auf das Nachfolge-ERP-System PSIpenta. Noch heute ist die wesentliche Aufgabe des ERP-Systems, die Fertigungsstücklisten individuell an die Kundenanlage anzupassen.

„Wir bauen 24 verschiedene Verdichter und pflegen mehr als 1 600 Grunddaten- Stücklisten“, sagt Anja Ritter, bei GEA verantwortlich für die Systembetreuung des ERP-Systems. Manche von ihnen enthalten mehr als 500 verschiedene Teile und werden damit so komplex, dass sie bis zu zehn verschiedene Unterebenen enthalten. Und da kein Verdichter dem anderen gleicht, müssen diese Daten noch an den jeweiligen Auftrag individuell angepasst werden. „Obwohl unsere Aggregate modular aufgebaut sind, haben wir so viele individuelle Besonderheiten, dass wir von der Serienproduktion von Unikaten sprechen können“, stellt Anja Ritter fest. Hier spielt das fertigungsnahe Planungssystem PSIpenta seine Stärken gegenüber anderen ERP-Systemen aus. „So viele Varianten lassen sich schlecht in SAP verwalten“, erklärt die Systembetreuerin. PSIpenta verfügt über SAP-Schnittstellen, mit denen es einfach ist, die Bestands- und Fertigungsplanung in PSIpenta auszuführen und die Aufträge nach ihrer Erledigung zurück an SAP zu melden.

„Die Produktionsnähe ist die große Stärke von PSIpenta.“

Anja Ritter, ERP-Projektleiterin

Branche: Maschinen- und Anlagenbau
Fertigungstyp: Auftragsfertiger
Mitarbeiter: ca. 250 (an den Standorten Berlin und Halle/Saale)
Kunde seit: 1993
Lizenzen Start: 51
Lizenzen aktuell: 150

Geschäftsfelder: Kolben- & Schraubenverdichter, Aggregate, Flüssigkeitskühlsätze, Wärmepumpen, Eismaschinen & Froster, Steuerungsstechnik, Trockner & Entlüftungsgeräte

Standorte: Berlin, Halle/Saale